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Als Krieg der Spinnenkönigin werden die Ereignisse zwischen den Jahren 1372 TZ und 1379 TZ bezeichnet. Lolth verweigerte unterwartet ihren Anhängern die Beantwortung jeglicher Gebete und Bitten. Ihre mächtige Priesterkaste verlor somit die Kraft jeden Tag neue Magie zu wirken und sie durch Gebete zu regenerieren. Letztlich verloren sie damit aber auch die Stütze ihrer Macht innerhalb der jeweiligen Gesellschaft, die sie so unangefochten und mit grausamer Gewalt und Unterdrückung erworben hatten. Über den Verlauf mehrerer Monate versuchten sie diesen Umstand geheim zu halten, doch Gerüchte über das Verschwinden ihrer Kräfte machten auch in den Städten der Drow und unter den Völkern des Unterreichs die Runde. Alte Feinde witterten ihre Chance und so nutzten die Jaezred Chaulssin, sowie die Anhänger Kiaransalees, Vhaerauns, aber auch Völker wie die Duerger und Gedankenschinder diese Gelegenheit zur Rache und Eroberung der von Drow bislang dominierten Gebiete. Doch das eigentliche Geschehen des Krieges sollte unter den Göttern selbst stattfinden, ein grausames Aufräumen im Pantheon der Dunkelelfen, aus dem nur ein Sieger hervorgehen konnte.

Besondere EreignisseBearbeiten

Undying temple.jpg

Undying Temple

  • In Menzoberranzan verbündete sich der Erzmagier Gromph Baenre und damit die Magierschule mit den Oberinnen, insbesondere mit seiner Schwester Triel Baenre. Gromph wollte unebedingt den Status Quo in der Gesellschaft halten und erwies sich als ein Garant für die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Stadt. Von äußeren Kräften geschürt kam es zu Sklavenaufständen, denen sich auch einige niedere Drow anschlossen. Triel beschloss eine Gruppe loszuschicken, um dem Verschwinden von Lolth auf den Grund zu gehen. Diese bestand zunächst aus ihrer Schwester Quenthel Baenre, dem Magier Pharaun Mizzrym, dem Krieger Ryld Argith, dem Kundschafter der Bregan D'aerthe Valas Hune und dem Draegloth Jeggred Baenre. Während diese Gruppe das Unterreich bereiste, wurde ihre Heimat von den Duergar aus Gracklstugh und den Horden der Tanarukk aus Hellgate Keep belagert. Im Inneren der Stadt agiert das Haus Agrach Dyrr unter dem Leichnam Dyrr als Verräter am eigenen Volk. In einem titantischen Magierduell wurde der Leichnam von Gromph besiegt und mit vereinter Anstrengung aller verbliebenen Häuser der Stadt konnte Menzoberranzan gerettet werden.
  • Ched Nasad wurde durch Aufstände und Unruhen komplett vernichtet und im Nachhinein von den Jaezred Chaulssin eingenommen. Während der Vernichtung befand sich die Gemeinschaft aus Menzoberranzan in der Stadt und konnte nur knapp entkommen. Auf der Flucht schlossen sich ihnen Halisstra Melarn und ihre Sklavin Danifae Yauntyrr an.
  • Anhänger Kiaransalees versuchen mit Horden Untoter die Stadt Maerimydra aus der Herrschaft der Priesterinnen Lolths zu entreißen. Es gelingt ihnen die Stadt zu übernehmen und den Undying Temple der Totengöttin nach Faerûn zu beschwören.
  • Der Gruppe aus Menzoberranzan gelang es in die Abgrund der Dämonennetze zu kommen und sie wurden Zeuge eines Duells der Götter Vhaeraun und Selvetarm vor den Toren zu Lolths einstiger Festung. Als sie bis zu Lolth vordringen konnten, erfüllten sie ihren Anteil an der Wiedergeburt der Weberin der Netze und restaurierten unter großen Opfern die Macht der Göttin. Nur Quenthel kehrte zurück, während die anderen entweder starben, oder als Lolths Diener und neuer Körper für die Göttin zurück blieben.
  • Den Patronen der Jaezred Chaulssin gelang es im Verlauf zahlreicher Intrigen und Aktionen des Jahres ihre Macht in den Ruinen Ched Nasads und ihren Einfluss auf die Fraktionen in Eryndlyn auszuweiten. Des Weiteren fließen Gelder nun von den Handelshäusern, die sie in Dusklyngh, Karsoluthiyl und Jhachalkhyn kontrollieren.

Weitere Ereignisse von 1372 TZ bis 1379 TZBearbeiten

Mit dem Erwachen Lolths aus ihrer Stille endete der Konflikt jedoch nicht. Stattdessen trat er nun in seine entscheidende Phase. Lolth war es gelungen sich aus dem Abyss zu lösen und zu einer mächtigeren Göttin zu werden, nun forderte sie ihre Tochter Eilistraee heraus und auch die anderen Dunklen Seldarine wurden in den ultimativen Kampf um die Herrschaft über die Drow verwickelt. Während die Götter ihr Spiel trieben, kämfpten ihre Anhänger in der Welt Sterblichen stellvertretend für die Mächte und wurden immer tiefer in das Netz des Krieges gezogen.

  • Die Anhänger Vhaerauns versuchten 1375 TZ Eilistraee zu vernichten, indem sie ein Portal zwischen ihrer göttlichen Heimat und der des Maskierten Lords mittels eines mächtigen Zaubers öffneten. Doch unter ihnen befand sich Q'arlynd Melarn, ein Diener Eilistraees, und so erfuhr sie von dem Plan und erwartete ihren Bruder. Sie vernichtete ihn und absorbierte seine göttliche Essenz, wodurch sie jedoch selbst eine Wandlung erfuhr und zur Maskierten Dame wurde. Die Anhänger Vhaerauns wurden in ihre Kirche integriert und ein Wandel fand somit auch unter den Gläubigen der Götter statt.
  • In den Folgejahren griff Kiaransalee in den Kampf ein und mischte sich auf ihre Weise zwischen Mutter und Tochter. Ihre Anhänger versuchten das Faerzress zu nutzen und die Drow stärker in das Unterreich und zum Faerzress hin zu ziehen, bzw. auch ihre Magie und damit Verteidigung verlieren. So wären sie der Horde Untoter und Anhänger Kiaransalees schutzlos ausgeliefert gewesen. Es gelang jedoch einem Bündnis aus Anhängern Eilistraees und Magiern von Sshamath 1377 TZ die Quelle dieses Übels aufzuspüren und anzugreifen. Zeitgleich vernichtete Q'arlynd Melarn mittels elfischer Hochmagie die Göttin Kiaransalee selbst.
  • Sein Ende fand der Krieg um das Jahr 1379 TZ mit dem Tod von Eilistraee und einer Schwächung Ghaunadaurs. Eilistraee fiel der Crescent Klinge zum Opfer, die sie einst selbst zu schaffen half. Jedoch gelang es ihren treuen Anhängern zumindest einen Teil der Drow aus dem dunklen Griff Lolths zu befreien und für sie den Fluch der Dunkelelfen zu beenden.

QuellenBearbeiten

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