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Leichnam

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Ein Leichnam ist wohl eines der gefährlichsten und mächtigsten Wesen der Reiche. Es handelt sich um einen untoten Magieanwender, meist ein Magier oder Hexenmeister, manchmal jedoch auch einen Kleriker oder anderen Nutzer der Kunst. Der Leichnam hat seine extremen magischen Kräfte genutzt, um sein Leben über sein Dahinscheiden hinaus auszudehnen. Nahezu alle sind intrigant und oft auch verrückt. Sie hungern nach noch mehr Macht, lang vergessenem Wissen und den schrecklichsten Geheimnisse der arkanen Künste. Da sie praktisch unsterblich sind, planen sie auch in viel größeren Zeiträumen und diese Pläne bringen erst nach Jahrzehnten oder Jahrhunderten wirklich Ergebnisse. [1]

AussehenBearbeiten

Ein Leichnam ist meist ein humanoides Wesen, mit vertrocknetem Fleisch und Haut, die sich über die mageren Knochen spannt. Die Augen sind bei vielen schon vor langer Zeit verwest und dennoch brennt ein purpurrotes Licht in den leeren Augenhöhlen. Da selbst die schwächsten Leichname zu Lebzeiten enorm mächtige und oft einflussreiche Wesen waren, erinnert ihre verbliebene Kleidung meistens noch an diese Zeit der Pracht. Manch ein Kleriker oder einstiger Kämpfer mag sogar noch Waffen und Rüstungen aus jenen Jahren tragen.[1]

KräfteBearbeiten

Ein Leichnam ist nicht nur intelligent und durchtrieben, sondern bewahrt sich jede Fähigkeit, welche er zu Lebzeiten besaß.[1] Darüber hinaus kann er jeden Zauber, den er zu Lebzeiten gelernt hat, ohne Vorbereitung einfach als simple Willensanstrengung wirken. Er muss ihn danach nicht mehr neu erlernen, sich ausruhen, oder ähnlich einschränkende Dinge tun, welche ihn als Lebender noch behinderten.[2]

Das PhylakteriumBearbeiten

Um ein Leichnam zu werden, muss der Magieanwender ein persönliches Artefakt schaffen, das sog. Phylakterium. In diesem wird die Lebensenergie, die Seele, des Wesens gespeichert. Zugleich ist es der Gegenstand, dessen Zerstörung einen Leichnam wirklich und dauerhaft zu vernichten vermag. So lange man also nur den Leib des Leichnams angreift und vernichten kann, wird er binnen eines, bzw. maximal zehn Tagen, neu entstehen. Um ein solches Phylakterium zu schaffen, muss der Magieanwender extrem mächtig sein (mind. Zauberstufe 11). Zugleich gibt er etwas von seiner eigenen Essenz und Erfahrung. Die häufigsten Form eines Phylakteriums ist eine kleine Box mit Zauberrollen, aber im Grunde kann es alles Mögliche sein.[3]

ArtenBearbeiten

Ein Drache, welcher sich in einen Leichnam verwandelte, oder verwandeln ließ. Sammaster entdeckte einst die nötige Magie dazu.
Ein untoter Illithidenmagier.
Ein Leichnam von guter Gesinngung.
Ein elfischer Leichnam von guter Gesinnung. Sie benötigen kein Phylakterium, da sie von den Seldarine direkt gesegnet und zum Untoten gemacht wurden.
Die mächtigste Form, welche ein sehr alter Leichnam werden kann.
Der Leichnam eines einstigen Klerikers des Gottes Bane, welcher von seinem Gott mit dem Untotendasein belohnt wurde.

Bekannte Leichname der ReicheBearbeiten

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 Skip Williams, Jonathan Tweet, Monte Cook (July 2003). Monster Manual 3.5, S. 166 ff.. Wizards of the CoastISBN 0-7869-2893-X.
  2. Elaine Cunningham (Juni 2003). Daughter of the Drow, S. 230. Wizards of the CoastISBN 0-7869-2929-4.
  3. Skip Williams, Jonathan Tweet, Monte Cook (July 2003). Monster Manual 3.5, S. 168. Wizards of the CoastISBN 0-7869-2893-X.

LiteraturBearbeiten

3. Edition:

Romane:

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