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  • Nacht des Klagens - orig. Night of Wailing

Die Nacht des Klagens bezeichnet ein einschneidendes Ereignis in der Geschichte Mazticas. Ihr Verlauf wurde bereits vor Jahrhunderten vorhergesagt und die Zeichen für ihr Kommen waren den Priestern des Qotal, aber auch gelehrten Mazticern und Priestern anderer Kulte bekannt.

Omen und ZeichenBearbeiten

An jenem Tag, als der Gott Qotal die Wahre Welt verließ, gab er nicht nur das Versprechen seiner Wiederkehr, sondern machte einige Voraussagen über bestimmte Zeichen, die seiner Ankunft voraus gehen und in einem dramatischen Ereignis gipfeln sollten. So sollte eine Cuatl erscheinen und ein auserwähltes Mädchen an der Küste begrüßen, wo er die Welt verließ. Das Mädchen würde bald darauf den magischen Mantel aus einer Feder tragen und den Menschen Mazticas in der Not beistehen. Dazu würde bei Feuer und Hitze mittels Eis die Menschen retten und in Sicherheit bringen.[1]

VerlaufBearbeiten

Im Jahr 1361 TZ erschien tatsächlich die Cuatl Chitikas und wurde von vielen gesehen, wie sie die junge Mazticerin Erixitl und einige Fremde aus der Hand ihrer Feinde rettete. Dies geschah, wie in der Prophezeiung beschrieben, an Küste des Kontinents, direkt an den Zwillingsgesichtern, von wo aus einst Qotal seinen Abschied nahm.[2] Zu jener Zeit kamen Cordell und seine Söldner der Goldenen Legion ins Land und viele glaubten schon in ihnen die Ankunft des Gottes zu erkennen.

In einem dramatischen Eroberungsfeldzug gelangte Cordell bis ins Herz des Kontinents und konnte sogar bis nach Nexal vordringen. Dort nahmen sie den Herrscher Naltecona gefangen und hielten ihn als Geisel in seinem eigenen Palast, um die Bevölkerung der Stadt so von einem Aufstand gegen sich abzuhalten. Doch sie wussten nicht, dass längst andere Mächte alles daran setzten die Stimmung nicht nur anzuheizen, sondern einen offenen Konflikt mit unzähligen Opfern geradezu herbeizuführen. Die Drow der Ancient Ones nutzten geschickt die Priesterschaft des Zaltec, um die Reihen der Vipernhand auf mehr als 20.000 Getreue anwachsen und zu einer Armee formen zu lassen. Zugleich spitzte taten ihre Agenten alles, um nicht nur Erixitl aus dem Weg zu schaffen und so die alte Prophezeiung abzuwenden, sondern auch die Bevölkerung der Stadt immer mehr gegen die Legion aufzuwiegeln und eine Entscheidung herbeizuführen.

Es war in einer Vollmondnacht, als die Bevölkerung, unter ihnen auch die Vipernhand, den Palast und die Eindringlinge belagerte, da nun Naltecona sie zu beruhigen versuchte. Doch genau in dem Moment schlug Darien zu und tötete vor aller Augen den Herrscher. Von der Bruderschaft der Vipernhand angestachelt kam es zur Schlacht in Nexal und das ganze Volk wandte sich nun gegen Cordell und seine Verbündeten.

In einer Verzweiflungstat versuchte Cordell sich mit Überlebenden aus der Stadt herauszukämpfen, doch auf den Brücken aus dem Seelabyrinth heraus wurden sie aufgehalten. Dabei wurde auch der Priester des Helm Bishou Domincus von den Anhängern Zaltecs gefangen und zu seinem Tempel in der Stadt geschleppt. Dort schnitt ihm Hoxitl das Herz heraus, wobei nun zum ersten Mal durch die Taten ihrer Priester beide Götter in direkten Konflikt gerieten.

Ihr Zorn ließ den Vulkan Zatal ausbrechen und Asche und Magma auf das Tal und die Stadt herab regnen. Doch von beiden ungeahnt, nutzte eine weitere, weitaus grausamere, Macht die Gunst der Stunde. Lolth die rachsüchtige Spinnenkönigin brach sich ebenfalls Bahn in die sterbliche Welt und strafte ihre abtrünnigen Kinder, die sich den Vulkan als Heim auserkoren hatten. Sie strafte sie und verwandelte alle Drow Mazticas in Drinnen. Dem nicht genug, ließ ihre verdorbene Magie die Anhänger der Vipernhand zu rasenden Monstern werden und verwandelte sie Orks, Oger und sogar Trolle.

Die Monster vergaßen alles Menschliche und wandten sich gegen jeden Mensch, egal ob Mazticer oder Legionär. Sie wüteten und schlachteten wahllos in der Brennenden Stadt und es schien nun kein Entkommen für die Bewohner, wie auch die Fremden. In jenem Moment erschien Erixitl, die den magischen Mantel trug und schwebte auf den sumpfigen See Qotal im Westen der Stadt herab. Als sie ihn berührte, verwandelte sich sein Wasser zu Eis und die überlebenden Menschen konnten zur Küste fliehen. Sobald die Monsterhorde das Eis betrat, schmolz es wieder. Mazticer und Legionäre verließen daraufhin das brennende Tal und zogen nach Süden in das Haus des Tezca, während das einst so mächtige Reich Nexala in den Flammen des Vulkans verbrannte.

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, A Journey to the True World, S. 12. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  2. Douglas Niles (1990). Ironhelm, S. 158-171. Penguin Books LtdISBN 0-1401-4366-1.

LiteraturBearbeiten

2. Edition:

Romane:

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