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Narbental ist eines der berühmten Täler aus den Talländern. Von Kriegen heimgesucht, Feinden besetzt und einer Seuche zum Opfer gefallen, könnte Narbental den gleichen Weg eingeschlagen haben, wie Teschental, wären die Bewohner nicht aus härterem Holz geschnitzt. Ihre einstige Hauptstadt haben sie aufgegeben und nun ist Narbental-Stadt ein Hort der Anarchie. Die anderen beiden größeren Städte haben sich jedoch vom Ungemach erholt und erlangten erst allmählich ihre Stärke zurück. Die beiden mächtigsten Fratkionen in Narbental-Stadt sind inzwischen die Zhentarim und die Sembianer.[1]

Leben und GesellschaftBearbeiten

Der Hafen von Narbental-Stadt erholt sich langsam von der Niederlage in Nebeltal, der Besatzung und der Seuche. Doch die Macht hat sich von der Hafenstadt hin zu den bäuerlichen und merkantilen Gemeinden im Talinneren verlagert, insbesondere da viele Bewohner aus der Stadt zu Verwandten aufs Land flohen.[1]

Die jetzige Regierung wird von einem Rat aus neun Personen gebildet. Der nominelle Anführer war Provisional Governor Khelvos Dermmen, ein Priester von Torm, welcher Myrian Beechwood nach dessen Abdankung ersetzte. Zwei Mitglieder des Rates werden aus den beiden Städten Scarsdeep und Chandlerscross gewählt, sowie einem weiteren Mitglied aus den Farmen am Ashaba. Früher, bevor die Seuche die Garnisonen vertrieb, hatte der Rat einmal 13 Mitglieder und beinhaltete Sembier, Zhentarim, die Kommandeure der Garnison in Narbental-Stadt (auch wenn die Kommandeure nur selten den Rat befragten, noch seltener seine Anweisungen beachteten) und Hillsfarian.[1]

GeographieBearbeiten

AshabaBearbeiten

Hauptartikel Ashaba

Der Fluss Ashaba fließt von West nach Ost durch das Tal, bis er in der See der Fallenden Sterne mündet. Er fließt hier durch eine tiefe Schlucht, bekannt als Narbe und damit auch der Namensgeber des Tales.[1]

Die NarbeBearbeiten

Hauptartikel Die Narbe

Einer Legende zufolge, wurde diese Schlucht durch einen Fehlschlag des Gottes Corellon Larethian gebildet, als er gegen den Orkgott Gruumsh kämpfte. Federfall markiert den Eingang in die Schlucht und Narbental-Stadt ihr Ende.[1]


Narbental-StadtBearbeiten

Hauptartikel Narbental

Narbental-Stadt war einst die Hauptstadt des Tales und eine blühende Hafenstadt. Inzwischen hat sie ihre Bedeutung an Chandlerscross verloren, welches weiter flußaufwärts in der Narbe liegt. Einst hatte die Stadt mehr als 10.000 Bewohner, doch nach dem Krieg und der Seuche blieben weniger als Viereinhalbtausend. Für jeden geflohenen Bewohner kamen jedoch zwei Räuber in die Stadt und haben sie nun zu ihrem Heim gemacht. Das Leben hier erscheint ihnen leichter, als draußen in den Wäldern des Tales.[1]


ChandlerscrossBearbeiten

Hauptartikel Chandlerscross

Chandlerscross ist die neue Hauptstadt des Tales. Die Stadt ist sauber, die Farben auf den Holzhäusern frisch und die Stadtwache, bestehend aus den Talbewohnern, ist kompetent. Sie haben nichts gegen eine Zusammenarbeit mit den anderen Tälern, so lange diese ihre Truppen und Spione aus Narbental heraus halten.[1]

GeschichteBearbeiten

Lord Lashan Aumersair erbte einst den Thron von seinem Vater Uluf und begann damit die Stärke und den Reichtum des Tales zu mehren, mit dem Ziel die Talländer zu erobern. Um 1356 TZ eroberte er Federtal, Eggental und für kurze Zeit sogar Schlachtental. Danach ging er gegen Nebeltal und seinen Verbündeten Schattental vor, wurde jedoch durch ein rasches Bündnis der Täler und äußerer Mächte besiegt, die nicht den Wunsch hatten die Talländer unter einem starken Führer zu sehen.[1]

Nach der Niederlage von Lashan wurde Narbental von einer wackligen Koalition aus Truppen von Cormyr, Sembia, anderen Talländern und sogar aus der Zhentilfeste besetzt. Die Ambitionen von Lashan hatten die ganze Region bedroht und durch diese Maßnahmen wollte man eine Wiederholung verhindern. In Wahrheit wollten die Zhentarim und die Sembianer das Tal natürlich für sich und nutzten dazu ihre Garnisonen.[1]

Um 1370 TZ fühlte sich Sembia stark genug, den ersten Schritt zu wagen. Die Truppen von Cormyr und aus den anderen Tälern waren bereits fort, die Truppen von Hillsfar waren bestochen worden und kaum jemand hätte sonderlich gemurrt, wenn die Sembianer die Zhentarim aus dem Tal vertrieben hätten. Bevor sie jedoch wirklich loslegen konnten, wurde das Tal von der Seuche heimgesucht, bekannt als Shaking Plague. Besonders die Garnisonen von Sembia wurden schwer getroffen und nur drei überlebten. Die Städte und das Land wurden kaum heimgesucht. Was von Narbental-Stadt übrig blieb, ist eine gesetzlose Region, umkämpft von Räuberbanden und Agenten verschiedenster Reiche, Kultisten und religiösen Führern. Die anderen Talländer überlegten, ob sie eine Interrimsregierung in der Stadt errichten sollten, aber Governeur Khelvos und der Rat von Narbental waren gegen jede Form einer Einmischung und Besatzung.[1]

Während Khelvos und der Rat hart daran arbeiteten, die ländlichen Regionen wieder auf die Füße zu bringen und die gesetzliche Ordnung in ihrer größten Stadt errichten sollten, hofften immer mehr Bewohner Narbentals auf eine Rückkehr der Familie Aumersair. Bislang kam jedoch kein Erbe dieser Familie und das Schicksal von Lashan ist ebenso unbekannt. Es wurde jedoch Monate nach der Seuche ein Testament von Lashan in Narbental-Stadt entdeckt, welches Ritterin der Zhentarim Scyllua Darkhope als illegitime Tochter von Lashan entlarvte und sie als seine Erbin benennt. Das Bekanntwerden eines rechtmäßigen Erben der Aumersair als Zhentarim löste gemischte Gefühle aus. Einige meinen, dass sie einen guten Lord abgäbe und unterstützten sie offen. Die meisten meinten jedoch, dass Narbental-Stadt und ihre vorigen Herrscher nur Probleme darstellen, die man besser los würde.[1]

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. 1,00 1,01 1,02 1,03 1,04 1,05 1,06 1,07 1,08 1,09 1,10 Rand Sharpsword: Sneak Peak:Scardale. Abgerufen am 17.03.2009. (Internetartikel, Englisch)

LiteraturBearbeiten

2. Edition

3. Edition

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