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Das Nexal-Tal war einst das Zentrum der Wahren Welt, ist jedoch seit der Nacht des Weinens nur noch eine öde und zerstörte Gegend. Die einst prachtvollen Städte liegen in Ruinen und nur wenige Menschen wagten es, bis an die äußeren Bereiche des Sees im Tal zurückzukehren.[1]

Die Insel im Zentrum wird weiterhin von den Monstern der Vipernhand beherrscht. Diese wiederum gehorchen Hoxitl, dem einstigen Partriarchen von Zaltec und nun eine Kreatur der Niederen Ebenen. Außerdem entströmt dem Berg Zatal weiterhin Asche und Rauch, welche das Tal in dunkle Wolken hüllen. Das Wasser des Sees hat nun eine braune und teilweise schwarze Färbung und die meisten Fische sind gestorben. Manchmal fließt auch noch Lava aus der Spitze des Berges Zatal, welcher immer noch der höchste Berg Mazticas ist.[2]

Das einst fruchtbare Land ist nun von der Asche vergiftet und keinerlei Landwirtschaft ist hier noch möglich. Die wenigen menschlichen Bewohner welche es wagen hier noch zu leben, haben sich sogar mit den Monstern zusammengetan und mit der Bestienarmee arrangiert.[3]

BewohnerBearbeiten

MonsterBearbeiten

Etwa zwanzigtausend Monster nannten in 1360ern das Tal ihre Heimat, wo zuvor über eine Million Menschen lebten. Die Hälfte dieser Monster existierte auf der Insel im See selbst, während die anderen die Ruinen der Städte an seinen Ufern heimsuchten. Etwa 93% der Monster waren Orks, etwa 5% Oger und 2% Trolle. In der Regel bleiben die Arten unter sich, doch im Großen leben sie in Strukturen zusammen. In der Stadt vermischen sie sich stärker und leben zusammen. Sie alle tragen das Schlangenkopf-Zeichen, das blutrote Mal auf ihrer Brust, welches ein Symbol ihres Kultes ist. Dieser ist das einziger Überbleibsel ihrer menschlichen Form. Die meisten Monster sind typische Vertreter ihrer Rassen, aber es gibt auch Exemplare die stärker, größer und cleverer als ihre Artgenossen sind. Außerdem gibt es einige einzigartige Exemplare, welche die Anführer der Monster stellen. Dies sind die korrumpierten Formen der mächtigsten Priester des Zaltec. Das mächtigste Wesen unter ihnen war Hoxitl,[4] welcher trotz seiner Veränderung immer noch vollen Zugang zu den Priesterkräften des Gottes Zaltec besaß.[5]

Die Monster sprechen eine krude Form von Nexalan, wobei die Rassen ihre eigenen Dialekte gebildet haben. Die Anführer beherrschen alle drei Dialekte und obendrein eine eigene Sonderform. Die Bestien leben nach der simplen Regel „der Stärkste herrscht!“ Es gibt eine große Konkurrenz zwischen den Klans verschiedener Viertel, Stadtteile und Siedlungen. Sie stehlen sich gegenseitig Nahrung und wertvolle Dinge. Viele Baue der Monster sind daher voll von Schätzen, die sie aus den zerstörten Städten im Tal bergen oder aus Vorstößen in andere Gebiete rauben konnten.[6]

Alle Monster verehren noch immer den grausamen Gott Zaltec und das auf fanatische Weise. Menschen werden von ihnen gesucht und für die nächtlichen Opfer zum Tempel des Gottes gebracht. Die Anführer vollführen die Opferungen auf grausame Art selbst. Die Menschen, welche also noch im Tal leben, müssen auf der Hut sein. Sie arrangierten sich mit den Monstern und jagen Menschen außerhalb des Tals, um sich so ihre Freiheit und Leben zu erkaufen, aber auch Gold und Nahrung.[7]

MenschenBearbeiten

Die Menschen im Nexal Tal sind die verachtenswürdigsten der ganzen Wahren Welt. Sie entstammen allen möglichen Rassen, selbst den Fremden. Sie hausen in den Ruinen des Tals und haben sich zu Gruppen zusammengeschlossen. Sie überleben hier nur, indem sie Nahrung und Sklaven fangen, welche sie an die Monster verkaufen. Auf der zentralen Insel des Sees leben keine Menschen. Allerdings hatten sie in den 1360ern die Monster in den Stadtruinen an seinen Ufern bereits wieder zahlenmäßig überholt. Der Handel zwischen Monstern und Menschen fand hier statt, da die einzigen Menschen, welche die Insel betraten, die Opfer für den bösen und nach Blut dürstenden Gott waren.[8]

Wichtige OrteBearbeiten

NexalBearbeiten

Sie Hauptartikel: Nexal

Die Ruine der größten Stadt der Wahren Welt versinkt im Schlamm der künstlich angelegten Insel. Einiges wurde bereits weggespült und andere Bereiche wurden gründlich zerstört. Dennoch sind manche Bereiche durchaus intakt geblieben und wurden daher von den Monstern der Vipernhand in Besitz genommen. Es wurden von ihnen sogar Teile aus- oder untergraben, so dass manches Labyrinth sich im Untergrund verbirgt. Am Tage sind die Straßen der Stadt verwaist, doch des Nachts werden sie von den Monstern heimgesucht. Noch immer obliegt der Schutz den Jagres, welche einst Jaguar-Krieger waren, nun jedoch zu Ogern korrumpiert sind. Meist wird ein Jagre dabei von bis zu einem Dutzend Orks begleitet und nur selten sieht man mehrere Jagres zusammen. [8] Der Palast von Naltecona ist zum Teil intakt geblieben. Der Tempel Zaltecs ist das Reich von seinem Hohepriester Hoxitl, der hier von der Spitze der Pyramide aus regiert.[9]

Tezat und AzatlBearbeiten

Tezat und Azatl sind zwei einstige Küstenstädte, welche ähnliche Zerstörung erfuhren, wie Nexal selbst. Ihr dritter Nachbar Zotil wurde hingegen vollkommen unter Lava begraben. Somit leben die Menschen und Humanoiden in diesen beiden Siedlungen, wobei die Menschen hier die Mehrheit bilden. Das Leben ist hier nicht viel mehr Wert als eine Nacht kosten würde. Es gibt hier sogar Spelunken und Tavernen, welche Whiskey und Rum aus Ulatos importieren. Generell ist Alkohol hier ein großes Problem. Menschen, die hier unbewaffnet oder ohne Schutz sind, setzen sich einem enormen Risiko aus. Sie laufen Gefahr von den Gangs geschnappt und an die Bestien von Nexal verkauft zu werden. Dennoch gibt es einen gewissen Handel mit der Außenwelt, wenngleich die Händler sich nur mit gutem Schutz ins Tal wagen. Sie kommen wegen der Schätze, die noch immer aus den Ruinen im Tal geborgen werden können.[9]

ZatalBearbeiten

Sie Hauptartikel: Zatal

Noch immer bricht Lava aus dem Gipfel des Berges Zatal und einer Öffnung an seiner westlichen Flanke hervor. Nur Feuerechsen können hier überleben und vermutlich sogar noch gefährlichere Kreaturen aus feurigen Reichen und Höllen. (40) Es gibt viele Höhlen und Öffnungen im Berg. Einige sind Heimstatt für die Feuerechsen, andere führen tief in das unbekannte Herz des Vulkans und zu einer verborgenen Welt im Inneren. Es soll hier sogar einen unterirdischen See aus geschmolzenem Gold geben.[9]

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 37. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  2. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 37. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  3. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 38. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  4. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 38. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  5. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 40. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  6. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 38. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  7. Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 38. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  8. 8,0 8,1 Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 39. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  9. 9,0 9,1 9,2 Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 41. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.

LiteraturBearbeiten

2. Edition:

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