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Pezelac wird auch das Bleiche Flachland genannt und ist ein Gebiet in Maztica. Diese Nation ist umgeben von mächtigen und einflussreichen Nachbarn und hatte daher nie eine wirklich starke eigene Identifikation entwickelt. Vielmehr ist es eine Vermischung aus Payit, Kultakanern und Einflüssen aus Nexala. Es gibt hier nur eine große Stadt, eben Pezelac, und selbst diese ist nur eine wage Imitation des mächtigen Nexala und ohne die Schönheit von Tulom-Itzi oder der Lebhaftigkeit eines Ulatos.[1]

Die restliche Bevölkerung von Pezelac lebt in großen Dörfern, verstreut über das ganze Land. Jedes hat sein eignes Maisfeld. Im Grunde ist diese Nation eine Art Kreuzung für die Handelswege zwischen den zentralen Gebieten, dem südlichen Maztica und Payit. Dabei ist die Region zum größten Teil öde und trocken, gespickt mit Büschen. Zugleich macht es das Reisen hier viel einfacher als beispielsweise in den hohen Bergen von Kultaka.[1]

Pezelac erhält genug Niederschläge, um die Bevölkerung zu versorgen und mittels guter Bewässerung umso mehr. Es gibt auch einige Dschungel und Waldgebiete. Sie erhalten ihre Feuchtigkeit vor allem vom Fluss Pezel. Im Süden grenzt das Land an die Wüste, welche als Haus des Tezca bezeichnet wird und ebenso an das Meer von Azul. Jene Bereiche sind praktisch unbewohntes Gebiet. Allenfalls leben hier nur Wüstenzwerge und das Kleine Volk. Hingegen leben in Pezelac selbst fast ausschließlich Menschen.[1]

BewohnerBearbeiten

Die Gemeinden und Städte des Landes sind in guter Ordnung. Sie haben jedoch wenige Gärten und Springbrunnen, welche sonst so oft in anderen Städten Mazticas zu finden sind. Das liegt vor allem daran, dass die Menschen Pezelacs nicht so gute Meister des Pluma sind, wie die Payit oder die Nexalan.[1]

SpracheBearbeiten

Man spricht hier einen Dialekt des Nexalan, welcher stark zu hören ist, aber von denen, die Nexalan beherrschen dennoch gut verstanden wird.[1]

Soziale StrukturBearbeiten

Die Pezelac sind absolute Fatalisten.[1] Sie haben kaum Bestreben danach, ihre Lebensverältnisse zu verbessern. Sie waren für mehr als ein Jahrhundert Unterjochte von Nexala und sind erst nach dessen Fall davon frei gekommen. Die Pezel werden von sogenannten Verehrten Beratern geführt, die sich jedoch oft auf Astrologen und Priester verlassen, ehe sie Entscheidungen treffen. Krieger genießen einen hohen Status. Unter den Priestern gibt es hier außerdem einen ungewöhnlich hohen Anteil an Frauen, etwa 75 %.[2]

Das schlimmste Tabu der Pezel ist eine Heirat zwischen ihren Kindern und Fremden, was effektiv zu einer Verbannung aus der Gesellschaft führt. Das erfolgt zwar nicht physisch, aber diese Menschen werden von all ihren Nachbarn gemieden. Was jedoch ein Fremder ist, entscheiden die Eltern. Manche Pezel empfinden sogar Angehörige eines anderen Dorfes als Fremde oder gar jene eines anderen Stadtteils.[3]

WirtschaftBearbeiten

Pezelac ist weitestgehend ein sich selbst versorgendes Land mit wenigen Reichtümern zum Handel. Das Ackerland ist hier recht fruchtbar und gut bewässert. Es gibt kaum Bemühungen neues Land zu erschließen, auch wenn doch sich noch große Flächen für Landwirtschaft eignen würden. Ihre handwerklichen Arbeiten sind mehr von praktischer, denn von künstlerischer Natur. Natürlich gibt es auch hier Pyramiden in den Städten, aber diese sind nicht so steil und hoch, wie bei den Nachbarländern.[2]

Unter der Knechtschaft von Nexala mussten sie diesen viel Mais, Baumwolle und Kakao abtreten, was jetzt viel mehr im Lande bleibt. Heute kommt der Haupteinfluss äußerer Mächte eher aus dem Bereich Ulatos, Helmshafen, Kultaka und ein wenig von den Meschen, welche noch wagen in den Ruinen des Nexal-Tals zu leben.[2] Man fand auch Gold in den Bergen an der Westgrenze und manchmal wird dies auch abgebaut und in die Stadt gebracht, oder nach Azalt, um damit zu Handeln. Ansonsten besitzt das Land kaum Reichtümer und seine Bewohner sind auch nicht sehr reisefreudig. Sie leben und sterben meist an dem selben Ort. Den Familienmitgliedern vertraut man und man kümmert sich um sie. Fremden misstraut man.[2]

ReligionBearbeiten

In Pezelac verehrt man den kompletten Pantheon Mazticas, wurde es doch nicht von Kriegen der Neuzeit heimgesucht und hat keine Umwälzungen erfahren. Damit gibt es hier auch die obligatorischen Menschenopfer. In der Stadt Pezelac wird also weiterhin zu jedem Sonnenuntergang ein Opfer zu Ehren Tezcas abgehalten. Es gibt hier auch Tempel für jeden anderen Gott des Landes. Die kleineren Städte haben meist zwei bis fünf Tempel und Schreine für die übrigen Götter. Seit kurzer Zeit nimmt die Zahl der Priester Qotals im Land zu und mit ihr die Doktrin der Opferlosigkeit.[2]

Wichtige OrteBearbeiten

PezelacBearbeiten

Pezelac ist die Hauptstadt und größte Siedlung des Landes. In ihr gibt es Tempel für alle Götter und das wichtige Leben findet hier statt.[2]

PezelseeBearbeiten

Der Pezelsee ist ein breiter und flacher See, der von Winden gepeitscht wird. Seine Küstengebiete sind reich an Fisch und es gibt viel jagdbares Wild an seinen Ufern. Es gibt Gerüchte über ein Monster in seinen Tiefen, aber keine Beweise. Dennoch sind schon einige Kanus in seiner Mitte verschollen. Diese ist von matschig-brauner Färbung und recht faulem Wasser.[3]

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 33. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 2,4 2,5 Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 34. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.
  3. 3,0 3,1 Douglas Niles (1990). Maztica Campaign Set, Maztica Alive, S. 35. TSR, Inc.ISBN 1-56076-084-2.

LiteraturBearbeiten

2. Edition:

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