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Rothé sind mit die wichtigsten Nutztiere der Menschen im Norden Faerûns und der Drow. Sie ähneln Yaks, haben allerdings geschwungene Hörner. Rothe lassen sich zudem in drei Unterarten einteilen; Die der Oberfläche, des Unterreichs und die Geister Rothé. Die letztgenannten sind größer, als die beiden Anderen und haben ein weißes Fell. Außerdem besitzen sie magische Fähigkeiten[1], ebenso wie die "Tiefenrothé".[2]

Im Allgemeinen haben sie langes zottiges schmutzigbraunes Fell das am Unterbauch und den Beinen fast schwarz wird, die Geschlechter sind er nach dem Scheren unterscheidbar. Ihre Hufe und Hörner haben eine schwarze oder dunkelgrüne Farbe wobei sie wenn sie nachwachsen oder abbrechen elfenbeinfarben sind. Diese können sie meist im Verlauf einer Jahreszeit wieder regenerien ebenso wie verlorene Gliedmaßen. Ihre Augen sind im Regelfall gelb oder leicht rosa. Verständigung findet über Schnüffeln, Schnauben und Grunzen statt.[2]

Lebensraum&SozialverhaltenBearbeiten

Normalerweise ziehen sie von dichtem Buschwerk abgeschirmte Überhänge, Höhlen oder ganze unterirische Höhlennetzwerke vor da sie kein grelles Licht mögen. Da sie leichtfüßige Felskletterer sind können sie mit einem enormen Gleichgewichtssinn und großem Geschick Simse entlang können, zum Beispiel bei Verfolgungen, Felsklippen ersteigen und problemlos über loses Geröll galoppieren was sie auch absichtlich tun um bei Bedarf Erdrutsche auszulösen. Sie bilden mit Artgenossen immer Herden in denen die Stärkeren die Schwachen und Jungen begleiten und beschützen, Jungtiere sind sichtbar kleiner und neigen zu Neugier wobei sie den Kopfbewegungen und Grunzlauten der Anderen immer gehorchen da sie selten unbeaufsichtigt bleiben. Zudem wenden sie sich nie gegen Artgenossen, so gibt es im Gegensatz zu anderem Vieh keine Vorherrschaftskämpfe der Rothébullen. Zu jeder Zeit stehen manche aufmerksam Wache während andere fressen oder schlafen. Letzteres tun sie im Stehen. Bei üblen Umweltbedingungen oder schlechtem Wetter (wie unterirdische Schlammrutsche oder oberirdische Stürme) drängen sie sich zu einem massiven Fleischkeil zusammen. Obwohl die Farne, Flechten und Moose die ihre Nahrung bilden dafür sorgen dass sie von einem Wasserüberfluss abhängig sind gehen sie nicht gern ins Wasser oder gar schwimmen was dafür sorgt das jene die dies tun sie gerne auf Inseln halten damit sie nicht davonwandern. Ihre Lieblingsnahrung stellen Beeren, Blumen und Süßgras dar.[2]

NutzungBearbeiten

Wer Rothé jagt, hält, dies tun auch viele unterirdische Rassen, oder sie wie Bauern und Händler wegen Fleisch und Lasttierwerwendung züchtet, mag das rinderartige Fleisch und verarbeitet auch Fleisch und Knochen. Im Norden bezeichnen Händler Rothéhaut die noch den dicken Pelz oder die Haare hat als "Schild-gegen-die-Winde-Pelz". Aus den Fellen lassen sich Mäntel und andere warme Winterkleidung gegen beißende Winde und große Kälte herstellen, auch Zelte werden gerne gefertigt. Rothéknochen mögen zwar langsam austrocknen und brüchig werden, was dazuführt dass ein häufig gebrauchts Werkzeug aus ihren Knochen nur selten mehr als sechs Jahre hält, sind aber ansonsten äußerst haltbar und stark. Werden sie gekocht oder gesotten nehmen sie für eine gewisse Zeit Felixibilität an in der sie zu später eisenharten Rahmen verbunden werden können. Diese bilden gute Gerüste für zum Beispiel Schilde oder Zelte. Ihr ausgelassenes Fett ist eine Ersatzzutat bei der Herstellung von Langlebigkeitstränken. Auch lassen sie sich zu einfachen Trage- oder Pflügeaufgaben abrichten ebenso als Reittiere für Zwerge und andere kleinwüchsige Wesen. Für dies bedarf es generell eines Vorgangs des Führens und der Belohnung die aus ihrer Lieblingsnahrung besteht. Dieser Vorgang wird als "Ritt" bezeichnet. Eine Abrichtung für einfache Tätigkeiten dauert einen Ritt was zehn Tagen entspricht. Eine Reiitierausbildung dauert ne nach zu beherrschender Anzahl von Manövern und Befehlen vier bis sieben Ritte. Allerdings verlängert sich diese Zeit wenn der Rothé sich heftig aufregt (z. B Einsperrung in der Nähe eines großen Feuers, Mitansehung einer grausamen Tötung eines anderen Viehs oder Artgenossen) oder währenddessen krank wird.[2]

KampfBearbeiten

Zwar besitzen Rothé keine sonderliche Intelligenz aber ein instinktives Gespür wenn man sie einpfercht oder umzingelt. Wenn man sie während sie grasen versucht zusammenzutreiben, zu umzingeln oder Zäune oder Netze aufstellt werden sie auf jede bemerkte Einkreisbewegung instinktiv reagieren und sich ihr entziehen. Zudem werden die Grasungsbereiche zuvor untersucht sodass sie wissen wo Schluchten und Abhänge liegen weshalb man sie nicht in Stampeden zu Todesfallen getrieben werden können im Gegensatz zu Büffeln. Werden sie durch eine gelungene Gefangennahme oder verheernde Angriffe in Panik versetzt versuchen sie durch Wegrennen zu entkommen.Ist dies unmöglich werden sie immer ihre Gegner angreifen. Rothé beißen und attakieren mit den Hörnern, wobei Geisterrothé am kräftigsten zubeißen und auch am schwersten mit den Hörnern verletzen (ein Hornangriff von Tiefenrothé verletzt am wenigsten). Zwar können sie durch deren Biegung nur zustoßen aber wer über ihrem Kopf steht (zum Beispiel Möchtegern-Reiter, Leute die sie mit Dolchen angreifen, Klesche) kann aufgeschlitzt werden. Am gefährlichsten ist jedoch ihr Sturmangriff als solider Fleischkeil der sehr wohl in der Lage ist Bäume zu entwurzeln und Mauern einzureißen. Ein einzelner Rothé braucht zumindest einen geneigten oder eben geraden Pfad oder Straße mit mindestens achtzehn Metern Länge. Einmal in Panik und mit diesem Angriff beschäftigt sind sie so entschlossen und stark das ihr Sturmangriff nicht abgelenkt oder aufgehalten werden kann indem man die vorderen Läufer töten oder bewegungsunfähig macht, die Gefallenen werden von den Hinteren zertrampelt und auch wenn sie sich durch ihren Lauf auf Speere oder ähnliches aufspießen betäubt die Aufprallwucht sie nicht. Ein Magier der es mit Bezauberung, Schlaf- oder Festhaltungsraubern probiert wird schnell feststellen dass Rothé geistig so entschlossen sind dass die Magie bei gelingen (zu) lange braucht bis sie wirkt. Geister- und Tiefenrothé können zudem die Zauber Stille beziehungsweise Tanzende Lichter wirken.[2]

TiefenrothéBearbeiten

Sie sind die zwar ebenfalls kräftig gebaut, erreichen als die kleinere Unterart jedoch nur eine Schulterhöhe von 1,20 m und sind zumeist auch genau so breit. Auch verfügen sie über Infravision von siebenundzwanzig Metern. Tiefenrothé sind das Hauptnahrungsmittel von Gemeinschaften der Duergar und Drow. Sie haben eine Immunität gegen alle bekannten Auswirkungen von Sporen und Berühungen von Schimmel und Pilzen, Letztere gehören neben Flechten und Moosen zu ihrer Nahrung. Dank ihres Fels macht ihnen kalte Feuchtigkeit selbst in den schlimmsten nördlichen Höhlen nichts aus. Sie können zweimal täglich Tanzende Lichter um über zweiundvierzig Metern Entfernung Artgenossen Gefahr, Nahrungsfunde, Standorte und andere Botschaften mehr durch subtile Unterschiede in Bwegung und Farbton der Lichter zu signailisieren. Abenteurer halten diese Lichter fälschlichweise oft für das Werk unsichtbarer Zauberwirker oder für Irrlichter. Tiefenrothé sind gut darin ihre Köpfe und Schultern mit plötzlichem Tempo gegen Felswände zu rammen oder sich zu rollen um Gegner abzuschüttel und/oder zu zerquetschen was daran liegt dass sie Angriffe von Klesche und blutsaugenden Fledermäusen gewöhnt sind.[2]

QuellenBearbeiten


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