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Seit Tausenden von Jahren grenzt Shilmista, der Wald der Schatten, an die westlichen Abhänge vom Schneeflockengebirge und verbirgt die Geheimnisse der Berge und Bäume. Die meisten Bäume im Wald sind alte Eichen und große Ulmen, aber auch Pinien wachsen entlang der Berghänge. Die Amnier wissen, dass der Wald die östliche Grenze ihres Landes markiert und hier Elfen leben, mehr aber auch nicht. In der Vergangenheit haben vor allem Soldaten der Shoon versucht die Region zu erkunden, wurden aber von den Elfen und den Waldbewohnern zurückgeschlagen. Heute haben die Bewohner Amns kein Interesse den Wald zu stören, wissen sie doch was dann passiert. Ohnehin gibt es in Amn noch andere Wälder, wo man leichter an das Holz herankommt.

Bewohner und GeschichteBearbeiten

Die Amnier wissen wenig und kümmern sich gar nicht, um die Vergangenheit des Shilmista Waldes. Obwohl die Elfen Außenseitern heutzutage etwas mehr trauen, war ihr König Elbereth bislang nicht bereit viel vom Wissen seines Volkes preiszugeben. Wie alle Wälder war der Wald der Schatten einst wesentlich größer, aber große Teile schwanden unter den Äxten, Rodungen und Straßen der Menschen dahin. Nach den Ereignissen um die Kräfte der Burg Dreifaltigkeit im Jahr der Jungfrau haben die Elfen geschworen, dass keine weiteren Bäume mehr zerstört und keine Elfen ungestraft getötet werden dürfen. Sie jagen zwar Eindringlinge nicht aktiv, halten aber die Grenzen des Waldes heilig und bewachen sie. Die Elfenpopulation selbst ist klein, da sie viele Angehörige in den früheren Konflikten verloren. Heute lebt hier nur noch ein kleiner Stamm. Der Monarch von Tethyr versuchte seit einiger Zeit über den Hoch Scrivener vom Aufsteigenden Geist Kontakt zu den Elfen von Shilmista herzustellen.

Besondere OrteBearbeiten

Bowgentles WäldchenBearbeiten

Vor kurzem wurde überraschend das Grab Bowgentle entdeckt, dem vielbesungen und beliebten Magier. Hoch Scrivener Cadderly entdeckte Bowgentles Wäldchen in einer friedlichen Lichtung im südlichen Teil des Waldes. Bowgentle war einer der wenigen Außenseiter, welcher der Elfen Freund wurde und lebte die letzten Jahre seines über zweihundrtjährigen Lebens in Shilmista. Er starb wahrscheinlich bei einem Sturz in den Bergen, im Winter des Jahres der Verlorenen Dame, 1241 TZ. Man bestattete ihn unter der Eiche einer Dryade.

ElfensiedlungenBearbeiten

Um kein leichtes Ziel zu bieten, leben die Elfen verstreut in kleinen Siedlungen. Dies sind meist kleine weit verstreute Camps im Wald und in den Bäumen. Es sind so viele, dass ein Mensch wohl niemals alle entdecken könnte.

Daoine DunBearbeiten

Daoine Dun ist ein zweitweises Elfencamp durchzogen mit Höhlen. Übersetzt heißt es so viel wie Hügel der Sterne. Es handelt sich um einen heiligen Ort, an dem die Elfen Zeremonien abhalten, wenn sie eine weite Lichtung brauchen. Der Ort dient ihnen aber auch als gut verteidigbare Position.

Die engen TälerBearbeiten

Die engen Täler sind Hochplateaus im nördlichen Wald. Sie dienen den Elfen als Verteidigungspunkte auf hohem Grund gegen Monsterhorden aus dem Schneeflockengebirge, wie es 1361 TZ geschah.

Deny KammBearbeiten

Mitten im Wald befindet sich ein weiterer hoher Kamm, welcher als Aussichtspunkt für einen der leichteren Pfade in das Schneeflockengebirge dient.

Orgoth’s TurmBearbeiten

Orgoth der Verdorbene lebte von 1243 TZ bis 1318 TZ. Da die Bewohner Amns in der Regel keine Magier in der Nähe ihrer Städte haben wollen, leben viele abgeschieden. So hatte auch Orgoth seinen Turm weit entfernt, im Wald von Shilmista. Er besaß zahlreiche magische Bücher, wie das Alcaister, und Artefakte, darunter einiges vom Nekromanten Kartak Spellseer. Eines Tages starb er, als er drei Dämonen beschwor und sie nicht kontrollieren konnte. Ob die Artefakte Kartaks dabei eine Rolle spielten, ist unklar. Sein Tod ist jedenfalls der Beweis, dass man Magieren nicht trauen kann. Sein Turm steht seitdem verlassen und unberührt in den Hügeln, etwa einen halben Tag östlich von Riatavin.

QuellenBearbeiten

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