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Sune

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Sune gilt als die schönste Göttin und ist auch bekannt als Lady Feuerhaar oder nur Feuerhaar. Sie ist mildtätig und im positiven Sinne launisch, auf seltsam romantische Art mit vielen der anderen Götter verbunden. Sie wechselt ständig zwischen tiefer Leidenschaft und Flirt, mag Aufmerksamkeit und ernstgemeinte Schmeichelei. Feuerhaar meidet jeden, der schrecklich und langweilig ist. Sie liebt und beschützt ihre Anhänger, welche ihrerseits das Schöne der Welt schützen.

VerehrungBearbeiten

Ihre Anhängerschaft ist eine lockere Gemeinschaft. Meistens werden die schönsten und charismatischsten Kleriker auch ihre Anführer. Ihre Tempel sind stets wunderschön und mit zahllosen verzierten Pfaden und Promenaden versehen, mit überraschenden und verzaubernden Fleckchen, um Momente der Liebe, Schönheit und Leidenschaft zu teilen. Ihre Kleriker fördern die Künstler, bauen Freundschaften untereinander auf und fördern sie mit anderen. Sie vernichten jene, die das Schöne zerstören. Sune hat erkannt, dass Tymoras Schutz über Abenteurer von Nutzen ist. Seitdem unterstützt ihre Glaubensgemeinschaft auch hilfsbereite Ritter und Forscher, welche sich auf die Suche nach Schätzen und wunderschöner Kunst begeben, oder auf der Suche, bzw. der Rettung, nach ihren Geliebten sind. Ihre Kleriker beten am Morgen, nach einem erfrischenden Bad, im Mindesten aber nach dem Händewaschen. Grüngras- und Mittsommernacht sind ihre heiligen Tage. Einmal im Monat halten sie einen großen Feiertag ab, der mit Tanz und Gesang abgehalten. Auch Fremde sind eingeladen ihren Beitrag zu leisten. Ihre Kleriker sind meist auch Barden oder Schurken. Seit sie auch Abenteurer umgarnt, sind Frauen nur noch etwa 4:1 in der Überzahl.

DogmaBearbeiten

Schönheit kommt aus dem Kern eines Wesens und zeigt der Welt das wahre Gesicht des Wesens, fair oder schlecht. Glaube an Romantik, da wahre Liebe am Ende gewinnen wird. Folge deinem Herzen zu deiner wahren Bestimmung. Tue jeden Tag etwas Gutes und versuche in jedem Liebe zu erwecken. Suche schöne Dinge jeder Art und ermutige und beschütze die, welche sie schaffen. Lass deine Erscheinung alle erfreuen und berühren, die dich erblicken. Liebe diejenigen, welche auf deine Erscheinung reagieren und lasse Freundschaft und Bewunderung blühen, wo Liebe nicht sein kann, oder gewagt wird.

Geschichte und BeziehungenBearbeiten

Sune ist mit den Göttern der Lust, der Freude, der Poesie, der Jugend und des Mondes verbündet. Besonders von Lliira wird sie unterstützt und einst auch von Selûne. Sie ist von einer Art, dass man nicht lang mit ihr im Streit liegt und so hat sie keine wahren Feinde. Dennoch mag sie Auril, Malar, Talos, Umberlee, Talona und Tempus nicht sonderlich, da diese oft schöne Dinge zerstören.

ErscheinungenBearbeiten

Die Beschreibung der Avatare Sunes ist bis auf das unglaublich lange, feuerrote (und bisweilen sogar tatsächlich flammende) Haar nicht einheitlich und sie zeigt sie auch nicht oft, wenn sie es allerdings tut, dann verfehlen sie niemals ihre Wirkung: Gleich welche Gestalt sie im einzelnen wählt, ihre Avatare sind von einer Schönheit, die weit jenseits sterblicher Begrifflichkeit liegt und niemand kann sich dem entziehen oder den Blick von ihr abwenden, man erzählt sich sogar, kein männliches Wesen sei in ihrer Gegenwart in der Lage, auch nur eine Feindseligkeit ihr gegenüber zu denken, allgemein soll es ungeheuer schwer für jedes Wesen sein, in ihrer Gegenwart überhaupt noch einen einigermaßen klaren Gedanken fassen zu können. Die häufigste Manifestation Sunes ist die einer sanften, geisterhaften Liebkosung oder eines Kusses, in der Regel begleitet von einem leisen Summen, dass nur Sune selbst und die Loyalsten der Loyalen von sich geben können, ein Summen, das in jedem größeren Tempel zu ihren Ehren allgegenwärtig ist und von all ihren Anhängern erkannt wird. Sie manifestiert sich bisweilen auch als eine Welle der Erregung, die allen in einem bestimmten Bereich erfasst und ihre Sinneswahrnehmungen verstärkt, ihnen die Umgebung bewusster macht und ein Gefühl des Glücks und Elans vermittelt. Ein besonderes Zeichen von Sunes Wohlwollen, das zeitweilig - zumeist einem Priester - vergeben wird, ist eine sanfte Aura, die im Wechsel Pink, Weiß und Rot leuchtet und darauf hinweist, dass der Betroffene in Sunes direktem Auftrag handelt. Löst sich die Aura auf, heilt sie denjenigen von allen Wunden. Um dieses Zeichen zu bitten, gilt als schwerster Affront gegenüber Sune und der Betroffene sichert sich damit auch den Zorn jedes ihrer Priester, der Zeuge dieser Bitte wird. Ein besonderes Geschenk Sunes für einen besonders verdienten Priester ist ein Fläschchen mit Immergold. Nimmt ein Priester Sunes diese Substanz zu sich, steigert sich sein Charisma für einen Tag ganz erheblich, darüber hinaus wirkt Immergold in diesem Fall wie ein Liebestrank für alle, die ihn oder sie betrachten, ein zusätzlicher Effekt, der nicht am Ende des Tages verschwindet. Für jemanden, der nicht zum Klerus Sunes gehört, ist der Trank allerdings giftig und hat keine positiven Auswirkungen.

Orden der Rubinroten RoseBearbeiten

Der Orden der Rubinroten Rose besteht aus Kämpfern, Paladinen und Barden, die sich Sune verschrieben haben und als Wachen für Tempel und heilige Stätten fungieren und darüber hinaus auch Aufträge in Sunes Namen erledigen, die entsprechende martialische Fähigkeiten erfordern. Wenn sie nicht gerade mit einem wichtigen Auftrag betraut sind, sind die als hoffnungslose Romantiker angesehenen Brüder und Schwestern nicht selten mit der Minne befasst, viele suchen sich eine persönliche Favoritin oder Favoritin, die sie aus der Ferne bewundern, ob der oder dem Angebeteten dies nun schmeichelt oder nicht. Anwärter des Ordens verbringen für gewöhnlich eine Nacht der Wacht vor einem Tempel Sunes. Sendet ihnen Sune eine Vision oder ein anderes Zeichen ihrer Gunst, werden sie in den Orden aufgenommen.

Die PriesterschaftBearbeiten

Die Priesterschaft Sunes besteht aus Klerikern, Herzwächtern und Mystikern. Herzwächter sind die bekanntesten Vertreter der Priesterschaft, in der Zusammensetzung sind alle drei Richtungen etwa gleich verteilt. Männer sind willkommen, allerdings deutlich in der Minderheit, auch wenn ihre Zahl in den letzten Jahren von einem Achtel auf immerhin fast ein Viertel angewachsen ist. Schönheit gilt im Klerus Sunes als unbedingte Verpflichtung, ebenso wird großer Wert auf die Präsenz eines Anwärters gelegt: Reine Schönheit ohne wahres Charisma ist nicht ausreichend, ebenso werden gute Manieren erwartet. Angesichts dieser Aufnahmekriterien verwundert es nicht, dass ein signifikanter Teil der tagtäglichen Aktivitäten eines sunitischen Priesters darin besteht, den eigenen Körper zu pflegen und an der persönlichen Ausstrahlung zu arbeiten. Erworbene körperliche Makel wie Narben, die nicht verdeckt oder geheilt werden können, werden nicht akzeptiert und führen schnell zu einem Ausschluss aus der Priesterschaft, der solange bestehen kann, bis das "Problem" gelöst ist. Geschichten, dass Sune selbst manchem mit diesem Schicksal auf unterschiedliche Weise half, wenn er sich um ihre Kirche sehr verdient gemacht hatte, gibt es manche, aber im allgemeinen zieht man es vor, sich nicht auf die nicht selbstverständliche Gunst einer mächtigen Göttin verlassen. Allgemein betätigen sich Suniten sowohl als Mäzenen als auch selbst als Künstler, dabei vorzugsweise im Bereich der bildenen Künste, es sei denn, es fehlt in diesem Bereich an Talent. Der Schutz schöner Dinge im allgemeinen hat einen großen Stellenwert und oft werden Abenteurer angeheuert oder unterstützt, um diejenigen zu verfolgen, die sie schänden oder zerstören. Suniten haben darüber hinaus eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Viele sind als Heiratsvermittler tätig und sind bemüht, die Liebe zu fördern wo immer sie sie gedeihen sehen, ob dem im Einzelfall nun gesellschaftliche Konventionen entgegenstehen oder nicht, ist dabei von nachrangiger Bedeutung. Generell sind sie sehr darum bemüht, freundschaftliche Kontakte zu knüpfen und zu fördern, nicht nur bezüglich ihrer eigenen Person, was allerdings nicht bedeutet, dass sie auf Annäherungsversuche eingehen müssen, die sie nicht wünschen. So intolerant und harsch die Priester untereinander mit Entstellung und ähnlichem umgehen, so tolerant sind sie jedoch auch gegenüber Außenstehenden, die von ähnlichem betroffen oder von Verzweiflung geplagt sind. Viele Außenseiter der Gesellschaft werden gerne gefördert, sowohl was die Verbesserung ihres Aussehens durch Kleidung, Kosmetika etc. pp. anbelangt, als auch was ihre gesellschaftlichen Kontakte anbelangt, was sehr zum allgemeinen, gesellschaftlichen Ansehen der Kirche beträgt. Suniten wird zurecht nachgesagt, große Schönheit zu besitzen und dementsprechend sind sie auch in der Wahl ihrer Kleidung nicht um sehr körperbetonte, zum Teil auch gewagte Schnitte verlegen. Zeremonielle Gewänder sind tiefrot und in ihrer sonstigen Gestaltung erstaunlich einfach gehalten, ohne große Verzierungen oder gar Pomp, sich darauf beschränkend, den Körper möglichst vorteilhaft zu betonen. Das bei Suniten in der Regel lange Haar wird bei Zeremonien grundsätzlich frei getragen. Zu anderen Gelegenheiten tragen Priesterinnen oft sehr schön gestaltete Kopfbedeckungen, oft mit "V"-förmigen Kronen, während es bei den Priestern üblich ist, sich die Haare mit roten Tüchern zurückzubinden. Zu gesellschaftlichen Anlässen ohne besonders ernsten Hintergrund ist es üblich, das Symbol Sunes auf der Schulter oder der Taille aufgemalt zu tragen und die Kleidung so zu wählen, dass es nicht verdeckt wird. Auch wenn die Priesterschaft Sunes häufig für eher harmlos gehalten wird, bedeutet dies keinesfalls, dass die Priester feige oder nicht in der Lage wären, sich zu verteidigen, das Gegenteil ist der Fall. Bedenkt man die harschen Reaktionen auf körperliche Entstellung, verwundert es allerdings nicht, dass sie zum Anlass des Kampfes oder gefährlicher Reisen sehr auf eine möglichst vollständige Rüstung bedacht sind und auch nach magischem Schutz suchen, wo immer sie ihn erhalten können. Schwere Rüstungen sind daher bei Sune-Priestern im Kampf ein gewohnter Anblick. Häufig handelt es sich dabei um besonders prachtvolle Rüstungen, um auch in dieser Situation einen möglichst angenehmen Anblick zu bieten, im Zweifelsfall wird der Schutz jedoch höher bewertet. Die durchaus bekannte Angst vor körperlicher Entstellung führt bisweilen dazu, dass die Sunepriester in ihrer Fähigkeit und Entschlossenheit im Kampf unterschätzt werden: Oft wird vergessen, dass das Vermeiden von Narben auch bedeuten kann, den Gegner möglichst schnell und effizient auszuschalten, und so erlebte schon mancher in Erwartung eines einfachen Kampfes höchst unwillkommene Überraschungen.

KircheBearbeiten

Die Priesterschaft Sunes verfügt über keine bedeutende Organisationsstruktur. Die Leiter der Tempel wechseln recht häufig aus den unterschiedlichsten Gründen, die jedoch eher selten mit internen Machtspielchen zu tun haben. Es kann durchaus vorkommen, dass sich auch eine angesehene Hohepriesterin plötzlich zurückzieht und ein anderes Ziel verfolgt, in die Wildnis geht oder ähnliches, insbesondere, wenn ein schönes Wesen, ein schönes Objekt oder ein Ort der Schönheit dabei eine Rolle spielen. Anstoß erregt dies im Allgemeinen nicht, solange der Grund sunegefällig ist. Die Position des Hohepriesters wird häufig von dem schönsten und charismatischsten Vertreter der sunitischen Priesterschaft übernommen. Ränge darüber hinaus gibt es nicht.


QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

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