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Das Königreich Todespfeil liegt im Norden Faerûns direkt bei den Silbermarken und ist ein Reich der Orks.

GeschichteBearbeiten

Um 1371 TZ gelang es dem Ork Obould Todespfeil zahlreiche Orkstämme unter seinem Banner zu einen und einen Feldzug gegen die Bewohner des Nordes zu starten. Dieser kam im Winter des Jahres zum Stillstand, doch statt sich in die Berge und Höhlen des Grats der Welt zurückzuziehen, begannen sie an der Oberfläche zu überwintern und ihre eroberten Gebiete zu sichern. Obould organisierte die Stämme, ließ Dörfer und Verteidigungsmauern errichten.[1]

Dies war eine völlig neue und unerwartete Taktik, die ihm selbst unter seinen eigenen Leuten Feinde einbrachte. Mehrere Verschwörer versuchten gegen Ende des Winters gegen den König vorzugehen. Dazu lockten sie den Clan Karuck an die Oberfläche[2] und ließen ihn die Elfen[3] und Zwerge[4] angreifen, um so Obould zum Fortführen des Feldzuges zu zwingen. Als dies nicht funktionierte, brachten sie Häuptling Grguch Karuck dazu gegen Obould zu marschieren und ihn herauszufordern. Es kam zu einer blutigen Schlacht, doch als Bruenor, Drizzt Do'Urden und ihre Begleiter eingriffen, wendete sich das Blatt zugunsten Oboulds.[5]

Im Jahr der Wilden Magie wurde dann in einer feierlichen Zeremonie der Vertrag von Garumns Schlucht bei Mithril-Halle unterzeichnet. In diesem Vertrag schloss das Königreich Todespfeil Frieden mit König Bruenor Heldenhammers Zwergen, König Emerus Kriegerkron von Felbarr, Alustriel Silberhand aus Silbrigmond, dem Elfen Hralien aus dem Mondwald und Galen Firth aus Nesmé. Dies war der Beginn einer mehr als hundert Jahre währenden Zeit des Friedens im Norden, der sogar die Wirren der Zauberpest überdauern sollte.[6]

Wie unter den Orks zu Beginn des Reiches, gab es aber auch bei den Nachbarvölkern so manch unzufriedenen Zeitgenossen. Gegen ihre Führer hatten sich Zwerge, Menschen und Elfen zu einer Gruppe zusammengeschlossen, welche als Casin Cu Calas (eflisch: Ehre im Kampf) bekannt war. Diese griff Orks mittels verschlagener Taktiken und Terrorangriffen an, um sich weiterhin an ihnen für Jahrtausende der Feindschaft zu rächen. So blieben auch die friedlicheren Zeiten für Drizzt stürmisch und er sah sich nun der Aufgabe gegenüber, sogar die Orks zu verteidigen. Es war dies in der Zeit der Regentschaft von Obould VI..[7]

Quellen Bearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 49; 52-54. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  2. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 45-50. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  3. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 166f.. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  4. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 291f.. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  5. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 446-496. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  6. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 504-506 ff.. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.
  7. R. A. Salvatore  (2008). Der König der Orks, S. 5-23. BlanvaletISBN 3-4422-6580-0.

LiteraturBearbeiten

Romane

4. Edition

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