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Tyrannos

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Tyrannos (im englischen Original Bane) war einst ein Sterblicher wie Bhaal und Myrkul und durchreiste zusammen mit den beiden mehrere Ebenen. Er stahl Jergal seine Zuständigkeiten in der Götterwelt und später auch die Tafeln des Schicksals, auf denen die Gesetze der Götter geschrieben waren und veranlasste so Ao den Göttervater, als Strafe alle Götter als Sterbliche auf die Erde zu senden. Damit begann die Zeit der Sorgen. In dieser Zeit wurde Tyrannos zwar getötet, doch er konnte später wiederbelebt werden. Sein größter Feind ist Cyric, da dieser Tyrannos Zuständigkeit für einige Domänen abnahm. Dieser Gott hat eine der mächtigsten Anhängerschaften und zusätzlich noch die Unterstützung von den Magiern der Zhentilfeste.

Verehrung Bearbeiten

Die Kleriker des Tyrannos glauben daran, dass es keine Macht außer ihrem Gott gäbe. Stets sind sie bemüht Einfluss und Macht zu gewinnen, um die Herrschaft ihres finsteren Gottes vorzubereiten. Sie beten immer Mitternachts -hier erhalten Kleriker auch ihre Sprüche-, doch sie haben keine offiziellen heiligen Tage. Stattdessen berufen die Priester "spontan" Heilige Tage, wenn sie sie für passend erachten. Bei ihren Festen opfern sie intelligente Wesen, bevorzugt Priester des Cyric, doch sie geben sich auch mit anderen Opfern zufrieden (zum Beispiel Kinder oder Paladine). Eine Organisation, die den Glauben an Tyrannos verbreitet, sind die Zhentarim.

Dogma Bearbeiten

Diene niemandem außer Bane. Fürchte ihn immer und lass andere ihn noch mehr fürchten, als du es tust. Die Schwarze Hand wird auf diejenigen niederfahren, die am Ende gegen sie stehen. Widersetze dich Bane und stirb oder finde die Loyalität zu ihm im Tod wieder, denn er wird sie erzingen. Unterwirf dich seiner Welt, so wie es von seinem hohen Klerus verkündet wird, denn wahre Macht kann nur in seinem Dienst erlangt werden. Verbreite die dunkle Angst des Bane. Es ist das verderbliche Schicksal all derer, die ihm nicht folgen, die Macht durch ihre Hände rinnen zu sehen. Diejenigen, die sich ihm entgegenstellen, werden noch früher und qualvoller sterben, als jene, die anderen Göttern huldigen.

Die Sechs Tugenden Bearbeiten

  • Gehorsam - Tyrannos ist der oberste Herr, die Kirche ist seine Stimme. Sich den Befehlen der Kirche zu widersetzen, heißt Bane zu verraten, ihren Anweisungen zu folgen heißt Bane zu dienen.
  • Demut - Tyrannos wird über die Welt herrschen, und jene zerschmettern oder versklaven die sich ihm widersetzen oder für unwürdig befunden werden.
  • Geduld - Tyrannos wird am Ende siegen. Ein sicherer Sieg morgen ist besser als heute auf das wankelmütige Glück zu vertrauen.
  • Sorgfalt - Der Schwarze Fürst kennt keine Gnade für diejenigen, die unnötige Fehler begehen.
  • Entschlossenheit - Ein Wort, auf das keine Tat folgt verachtet Tyrannos. Zögere nicht mit deinen Taten, denn du wirst in dir die Kraft finden Banes Werk zum Sieg zu führen.
  • Zielstrebigkeit - Setze dein Ziel über alles andere. Überwinde Gier, Trägheit, Furcht, Eitelkeit und Mitleid. Wenn du ein Ziel verfolgst, lass dich nicht ablenken, sonst wirst du scheitern.

Die Fünf Gebote der Schwarzen Hand Bearbeiten

  • Strebe nach weltlicher Macht!

Bane wird die Macht über die gesamte Welt erringen. Jene, die ihm dabei helfen, wird er großzügig belohnen.

  • Vereine die Welt unter der Kirche Banes!

Bane wird über alle Sterblichen herrschen. Je früher ein Sterblicher dies einsieht, desto mehr an Leid und Todesgefahr erspart er sich.

  • Verbreite den Respekt vor Bane!

Bane ist der mächtigste aller Götter. Selbst die, die Bane nicht dienen, müssen dies erkennen. Verbreite Furcht vor Bane unter jenen, die sich ihm widersetzen!

  • Vernichte die Feinde Banes!

Wer sich Bane entgegenstellt, muss vernichtet werden!

  • Strebe nach magischer Macht!

Die Herrschaft über die Welt ist nicht allein mit Waffengewalt zu erringen.

BeziehungenBearbeiten

Tyrannos hat viele Feinde, und kaum Verbündete. Loviatar, Mask, Malar und Talona, die im allgemeinen zu seinen Verbündeten zählen, folgen ihm auch eher aus Furcht als aus Freundschaft. Besondere Feindschaft hat er Cyrik geschworen, aber auch Götter die Götter der Triade Helm, Lathander, Mystra und Oghma zählen zu seinen Widersachern. Darüberhinaus hat er auch einen Sohn gezeugt, Iyachtu Xvim. Dieser tritt 710[1] TR erstmals in Erscheinung, als er zusammen mit einer Horde Tieflinge den Palast von Westtor einnimmt.

Geschichte Bearbeiten

Er wurde als Mensch geboren, doch dürstete es ihm nach mehr. Die Welt sollte unter seinem Banner stehen, aber kein Sterblicher hat die Macht für ein solches Unterfangen und so schloss er ein teuflisches Bündnis mit zweien, die so dachten wie er: Bhaal und Myrkul. Das Dreigestirn des Todes zog durch das Land, zahllos waren ihre Opfer. Schließlich töteten sie sogar einen der Sieben Verlorenen Götter und durchreisten die unteren planaren Ebenen. Im Gott Jergal fanden sie den Erfüller ihrer Wünsche. Gelangweilt von seinen Aufgaben, gleichgültig der Welt gegenüber, verteilte er auf die drei seine Zuständigkeiten. Tyrannos erhielt den Eifer. Das war nicht genug. Im Jahre 1358 DR paktierte er erneut mit Myrkul. Gemeinsam stahlen sie die Tafeln des Schicksals und verursachten die Zeit der Sorgen, die für Tyrannos exakt das werden sollte, denn in einem gewaltigen Kampf wurde er von Torm getötet. Was er sich aufgebaut hatte schien verloren, nur eine Episode in der Geschichte der Reiche, die irgendwann vergessen wäre. Schnell zerfiel seine Kirche. Die meisten Anhänger konvertierten zum Gott Cyric, der sich auch den Machtbereich des Gefallenen einverleibte. Andere wendeten sich an Iyachtu Xvim, Nachkomme einer Verbindung Banes mit einem mächtigen Dämon. Die Welt selbst störte sich dagegen nicht an seinem Schicksal, in vielen Ländern gab es Feiern und Feste auf das Ende des Unterdrückers. Sie freuten sich zu früh. 1372 DR, in der Nacht der Wintersonnenwende, kehrte er machtvoll zurück. Xvim ging in einem kranken und grünen Licht dahin und aus den rauchenden Überresten trat der neu erschaffene Tyrannos. Sein Kind war nicht mehr denn eine Hülle gewesen, aus der er zur rechten Zeit hervorbrechen konnte, um aufs Neue seinem Ziel näher zu kommen. So schnell sie sich einst vom ihm abwandten, so schnell konvertierten die Anhänger des Xvim wieder zum Mächtigen und sein Schatten erhob sich erneut. Ein Gott mit einer Gefolgschaft und einer Mission.

Zeit der Sorgen Bearbeiten

Als Tyrannos zusammen mit Myrkul die Tafeln des Schicksals stahl, leiteten sie die Zeit der Sorgen ein. Dabei ruft Ao, der Göttervater, alle Götter und Halbgötter zu sich und eröffnet ihnen seinen Richtspruch. Schon von der Macht seiner Stimme fallen alle Götter auf die Knie, nur Tyrannos gelingt es, nur ein Knie auf den Boden zu setzen.[2] Die Götter hatten sich zu sehr mit sich selbst und zu wenig mit ihren Anhängern beschäftigt, weshalb Ao sie nun Zwang auf Toril als Sterbliche zu wandern.

Zunächst sandte der Mensch gewordene Gott nun eine Vision zu seinen Anhängern. In dieser sahen sie Tyrannos auf einem schwarzen Thron sitzen, an der rechten Hand einen schwarzen Handschuh, von dem unablässig das Blut seiner Opfer tropfte. Kurz vor Ende des Traumes hielt der Finstere Fürst ihnen einen Kelch, gefüllt mit den Tränen hin. Tyrannus stürzte dabei als gewaltiger Feuerball auf seinen Tempel in der Zhentilfeste. Dieser wird dabei zerstört, nur der schwarze Thron bleibt unversehrt.[2] Sodann ergriff er Besitz von dem ersten seiner Priester, die den Tempel betreten hatten, veränderte aber seine Sterbliche Form mit einem Zauber, bevor seine restlichen Anhänger den Tempel betraten.

Während dieser Zeit, am 13 Eleasias 1358, wurde Tyrannos von Torm niedergestreckt. Kurze Zeit vorher gelang es zwar Mitternacht und Elminster Tyrannos sterbliche Hülle zu vernichten, doch er konnte seine Essenz in Fzouls Körper und wenig später in eine Obsidianstatue transferieren.[3] Später gelang ihm allerdings die Wiedergeburt durch seinen Sohn Iyachtu Xvim.

Sonstiges Bearbeiten

Bane bedeutet auf deutsch Fluch,Verderben oder Pest.

QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten


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