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Das Wolkengipfel Gebirge bildet die nördliche Grenze von Amn. Sie erstrecken sich direkt von der Küste im Osten bis zum Schlangenwald im Westen. Abgesehen von einigen Teilen Shilmistas ist dies die kälteste Region des Landes. Die Gipfel sind fast das ganze Jahr hindurch mit Schnee bedeckt. Der Anstieg der Berge vom See Weng aus macht die Eshpurta Straße trocken und passierbar. Lediglich im Frühjahr, wenn die Schneeschmelze einsetzt, steigt der Pegel um den Alandor Fluss und die Straße wird für die schweren Karawanenwagen matschig und tückisch. Zu Füßen der Berge liegt im Südosten die Hauptstadt Athkatla. Auch wenn sie nicht die höchsten Berge sind, so ist der Ausblick auf die umliegenden Weideländer und fruchtbaren Täler beeindruckend. Für die reichen Bewohner Athkatlas ist es darum auch ein beliebter Sport, sie zu erklimmen. Die Zitadellen bewachen wichtige Pässe über die Berge. Im Norden befindet sich die befestigte Stadt Nashkell, welche man über eine Handelsstraße von Crimmor aus erreichen kann. Viele tiefe Abgründe lauern entlang der Pfade und auch Fliegen kann hier aufgrund tückischer Winde gefährlich werden. Die Rollenden Hügel im Westen verstecken so manche Vergnüglichkeit. Nur wenige erfahren die Gastfreundschaft des frommen Volkes im St. Carwells Tal, oder die wunderschöne Frühjahrszeit der Sharyn Bluffs.

WirtschaftBearbeiten

Die Gebiete südlich des Alandor Flusses bieten gutes Weideland und eigenen sich zur Zucht von Pferden und Vieh. Der See Weng ist für seinen Fischreichtum bekannt und Schafwolle und Schaffleisch stammt aus den Tälern und Weiden in den Bergen selbst. Die Täler sind ebenfalls für Apfelmost, Beeren und Früchte berühmt.

Besondere OrteBearbeiten

DrachenhorteBearbeiten

Zwei Drachenhorte sind in diesem Gebirge bekannt. In den oberen Regionen des Berges Speerspitze befindet sich die Höhle von Icehauptannarthanyx, einem mehr als 1270 Jahre alten Weißen Drachen, der nur selten seine Höhle verlässt. Nördlich von Zitadelle Amnur lebte einst ein großer Roter. Er wurde allerdings von Araugauthos getötet und sein Hort geleert.

Die ReißzähneBearbeiten

Es handelt sich um ein Paar steiler Felszacken entlang der Handelsstraße. Der Reißzahnpass läuft direkt zwischen ihnen hindurch. Hier beginnt die Grenze Amns, auch wenn Nashkell noch immer zum Land der Händler dazugezählt wird. Vor mehr als zwei Jahrzehnten erschlugen einige Abenteurer hier ein Remorhaz, direkt nördlich des Passes. Seitdem gibt es Gerüchte, dass solche Monster, oder zumindest welche, die ebenfalls bevorzugt in den Wintermonaten auftauchen, hier vermehrt angreifen.

Hamlar HügelBearbeiten

Die Hügel rund um das Wolkengipfel Gebirge sind mit spärlichem Wald übersät und werden von den Bauern als Weideland genutzt. Viele aufgegebene Weingüter liegen hier brach, nachdem Lord Vol Qirger vergeblich versuchte spezielle Sorten zu züchten, die er aus dem Norden und den Purpurhügeln vor mehr als 40 Jahren herbrachte. Heute sind die Hügel die Heimat von Vagabunden, ausgestoßen aus Athkatla, welche vom Diebstahl einiger Schafe leben. Obwohl Kartographen alle Hügel um das Gebirge als Hamlar Hügel bezeichnen, handelt es sich eigentlich nur um die südlichen und westlichen Gebiete. Einst war dies das Land des Hauses Hamlar, von dem Haus Qirger nur ein kleinerer Teil war.

Berg SpeerspitzeBearbeiten

Es handelt sich um den höchsten Berg des Wolkengipfel Gebirges und den 20. auf der Rangliste der höchsten Berge im südlichen Faerûn. Er ist über 15000 Fuß hoch und kann bereits vom 20 Meilen entfernten Athkalta aus problemlos erspäht werden. Er ist so ein normaler Anblick, dass der Spruch „ich schwöre bei der Speerspitze“ im Volke rege Anwendung findet. In diesem Berg befindet sich der Hort von Icehauptannarthanyx, der ihn aber nur 15 mal in den letzten 800 Jahren verlassen hat. Er war es, welcher vor 400 Jahren die Städte von Minsoran vernichtet hat.

Berg der SchädelBearbeiten

Man kann diesen Ort nur erreichen, wenn man von den Reißzähnen 10 Meilen nach Osten und 4 Meilen in die Hügel wandert, auf einem tückischen, mit Illusionen gespickten Pfad. Von dort aus führt ein 100 Fuß breiter und eine Meile langer Abgrund zum Gesicht des Berges der Schädel. Dieser, wie ein Totenschädel geformter, Fels ist der Eingang zu einem alten Tempel Tyrannos, der zwischenzeitlich auch von Anhängern Cyrics benutzt wurde. In der zentralen Kammer des Tempels sind tatsächlich Berge voller Totenschädel, die zur hier Verehrung und als Warnung aufgetürmt sind, die Kirche nicht zu hintergehen.

Der Cyric-Kult "Flammen der dunklen Sonne" wurden im Jahre 1363 TZ von Wachsamer Schädel Tynnos Argrim gegründet und hatten ihr Hauptquartier im Berg der Schädel in Amn. Kommandiert wurden sich von Lodernder Schädel Nidhyrk Argrim, dem jüngeren Bruder von Tynnos.

Heute ist die Tempelanlage ein großes Labyrinth auf diversen Ebenen mit Verließen und Katakomben gespickt mit Fallen, um Ungläubige in den Tod zu locken, wenn sie die unheilige Tempelanlage zu entweihen versuchen. Durch die Rangeleien der Cyric und Tyrannos-Anhänger hat jede Kirche den unterirdischen Tempel an anderen Stellen ausgebaut. Man vermutet, dass es überall noch Geheimtüren und versteckte Reliquien beider Kirchen gibt, die dort verborgen ruhen.

Eine kleine Anhängerschaft von Tyrannos pflegt diesen Ort, um Gläubigen zu ermöglichen ihrem Gott ganz nah zu sein. Die entlegende Lage des Anlage macht es zu einem einsamen Walfahrtsort, so dass es selten Wanderer dort hin verschlägt.

Die HügelBearbeiten

Diese meilenlange Linie kleinerer Erhebungen erstreckt sich weit in den Osten und ist nicht viel höher als viele einfache Hügel. Die meisten messen nicht mehr als 300 Fuß, aber die steinige Oberfläche ist nur spärlich bewachsen und das Gehen fällt hier schwer. Die Hügel sind reich an Erzen und somit befindet sich hier das umfangreichste Bergbaugebiet Amns. Jedes wichtige Metall gibt es in den Hügeln, aber auch Edelsteine, wie blaupurpurne Diamanten und einige seltene Rubine wurden hier schon gefunden.

QuellenBearbeiten

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